So erstellen Sie Pflanzkonzept-Boards mit KI
Erfahren Sie, wie Sie Nano Banana Pro in ReRoom nutzen, um professionelle Pflanzkonzept-Boards basierend auf Stadt, Klima, Sonnenlicht und Wasserbedingungen zu generieren.

Warum Pflanzkonzept-Boards mit KI erstellen?
In landschaftsarchitektonischen Arbeitsabläufen erfordert die Erstellung von Pflanzkonzept-Boards (Planting Design Boards) meist viel Zeit. Planer müssen Pflanzenverhalten, Klimaeignung, Sonneneinstrahlung, Wasserbedarf, Farben, Texturen und Anordnungslogiken recherchieren, bevor sie alles zu einem Präsentations-Board zusammenfügen.
In diesem Tutorial verwenden wir Nano Banana Pro in ReRoom, um Pflanzkonzept-Boards für die Landschaftsarchitektur basierend auf Stadt, Klima, Sonneneinstrahlung und Wasserbedingungen zu generieren. Ziel ist es nicht, das pflanzenspezifische Fachwissen eines Landschaftsarchitekten zu ersetzen, sondern in frühen Entwurfsphasen schneller eine erste visuelle Richtung zu entwickeln.
Unsere Tests haben gezeigt, dass ein Pflanzungs-Eingabeaufforderung nicht bloß Begriffe wie „beautiful garden“ oder „lush planting“ enthalten sollte. Solche Wörter erzeugen zwar ansprechende Bilder, führen aber selten zu einer fundierten Pflanzstrategie.
Ein verlässlicherer Ansatz besteht darin, zuerst Standort und Klima festzulegen und anschließend Sonneneinstrahlung, Wasserbedarf, Pflanzschichten und das Board-Format zu beschreiben.
Schritt 1 — Anmelden und Entwurfsparameter vorbereiten
Melden Sie sich zuerst bei ReRoom an und stellen Sie die grundlegenden Rahmenbedingungen für Ihr Pflanzkonzept-Board zusammen.

Bevor Sie den Eingabeaufforderung verfassen, definieren Sie Stadt, Klimatyp, Sonneneinstrahlung und Wasserbedarf. Diese Parameter steuern die übergeordnete Pflanzenpalette und helfen Nano Banana Pro dabei, ein Board zu generieren, das dem jeweiligen Standortkontext entspricht.
Für dieses Experiment haben wir vier Städte in unterschiedlichen Klimazonen getestet:
- Taichung, Taiwan — subtropisch, feucht, volle Sonne bis Halbschatten
- Kyoto, Japan — gemäßigt, Halbschatten, mäßige Bewässerung
- Melbourne, Australien — gemäßigt-mediterran, volle Sonne, geringer Wasserbedarf
- Marrakesch, Marokko — arid / semi-arid, volle Sonne, extrem geringer Wasserbedarf
Wir beginnen mit diesen Rahmenbedingungen, da das Klima die Pflanzenauswahl maßgeblich bestimmt. Taichung eignet sich für feuchtere, subtropische Bepflanzung. Kyoto erfordert ein Gespür für die Jahreszeiten und mäßige Bewässerung. Für Melbourne bieten sich trockenheitsresistente mediterrane Pflanzen an. Marrakesch verlangt nach Pflanzen, die starker Sonneneinstrahlung und extrem wenig Wasser standhalten können.
Schritt 2 — Zu „Startseite“ navigieren und Nano Banana Pro auswählen
Gehen Sie nach der Anmeldung zur ReRoom-Startseite („Startseite“) und wählen Sie Nano Banana Pro aus.

Dieser Workflow ist ideal, wenn Sie ein vollständiges visuelles Konzept-Board statt eines einzelnen Garten-Renderings generieren möchten. Der Eingabeaufforderung sollte das Ergebnis als professionelles Pflanzkonzept-Board für die Landschaftsarchitektur beschreiben, nicht nur als einfache Gartenszene.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Struktur. Ein Pflanz-Board sollte eine Pflanzenpalette, Pflanzschichten, Klimadaten, Sonneneinstrahlung, Wasserbedarf und ein aufgeräumtes Layout enthalten, das direkt in einer Präsentation verwendet werden kann.
Schritt 3 — Einen Eingabeaufforderung für Stadt und Klima verfassen
Beginnen Sie mit einem Eingabeaufforderung, der Stadt und Klimabedingungen eindeutig festlegt.
Liegt der Standort beispielsweise in Taichung, können wir das Board als subtropisch-feuchte Pflanzstrategie für vollsonnige bis halbschattige Bedingungen beschreiben.
Create a image with the theme "Taichung, Taiwan | Subtropical | Full Sun to Part Shade | Humid" planting design. Must include the following sections:
1. Planting Perspective — Numbered, hand-drawn style elevation rendering
2. Planting Plan — Top-down layout with scale bar
3. Plant Legend — Botanical name, common name, category, height, bloom season, quantity
4. Flowering / Seasonal Interest Calendar — Year-round bloom timeline for each plant
5. Seasonal Highlights — Key features for spring, summer, autumn, and winter
6. Maintenance Notes — Watering, pruning, fertilizing, and weeding guidelines
7. Dimensions & Scale — Actual bed size and scale reference
8. Planting Notes — Soil, drainage, spacing, and grouping recommendations
9. Ecological Benefits — Pollinator-friendly, humidity regulation, biodiversity support
All text in the image must be in English. White background.
Abbildung 01. Ein für Taichung generiertes Pflanz-Board mit subtropischen, feuchten Bedingungen bei voller Sonne bis Halbschatten
In dieser Phase verzichten wir in der Regel darauf, allzu viele konkrete Pflanzennamen anzugeben. Das frühe Ziel ist es, die klimatische Logik und die Pflanzhierarchie zu definieren – nicht die Pflanzliste final festzulegen.
So bleibt das Ergebnis flexibel genug für die konzeptionelle Exploration.
Schritt 4 — Das Board-Layout über den Eingabeaufforderung steuern
Die häufigste Herausforderung bei Pflanz-Boards besteht darin, dass das Resultat zu einer simplen Foto-Collage aus Pflanzen wird.
Für Präsentationen und Entwürfe brauchen wir mehr als schöne Pflanzen. Wir benötigen eine klare visuelle Struktur: Pflanzschichten, farbliche Stimmung, Klimalogik, Sonneneinstrahlung, Wasserbedarf und kurze erläuternde Angaben.
professional landscape planting design board, clean grid layout, plant palette, climate information, sun exposure, water requirement, planting layers, trees, shrubs, grasses, groundcovers, minimal architectural portfolio style
Abbildung 02. Eine für Kyoto generierte Pflanzkonzept-Richtung mit gemäßigten Bedingungen, Halbschatten und mäßiger Bewässerung
Begriffe wie „board“, „grid layout“, „plant palette“ und „planting layers“ sind essenziell. Sie signalisieren Nano Banana Pro, dass das Ergebnis ein Design-Board sein soll und nicht bloß ein Garten-Rendering.
Enthält der Eingabeaufforderung nur „garden planting design“, entsteht womöglich ein ästhetisches Gartenbild ohne ausreichende Struktur für einen Vorentwurf. Es mag stimmungsvoll wirken, eignet sich aber kaum zur Vermittlung einer Pflanzstrategie.
Schritt 5 — Prompts für verschiedene Klimazonen anpassen
Bei den Tests der vier Städte lag unser Fokus darauf, wie der Eingabeaufforderung die Pflanzensprache über verschiedene Klimazonen hinweg verändert.
Für Melbourne betont der Eingabeaufforderung ein gemäßigt-mediterranes Klima, volle Sonne und geringen Wasserbedarf. Dies lenkt die Pflanzrichtung typischerweise hin zu trockenheitstoleranten Arten, pflegeleichten Pflanzungen, Ziergräsern, Sträuchern und silbrigem Laub.
create a professional landscape planting design board for Melbourne, Australia, temperate Mediterranean climate, full sun, low water use, drought-tolerant planting palette, ornamental grasses, shrubs, silver foliage, clean portfolio presentation
Abbildung 03. Ein für das gemäßigt-mediterrane Klima Melbournes generiertes Pflanz-Board mit geringem Wasserbedarf
Für Marrakesch benötigt der Eingabeaufforderung strengere Vorgaben bezüglich des Wassers. Wir beschreiben das Klima als arid und semi-arid, mit voller Sonne und extrem geringem Wasserbedarf.
create a professional landscape planting design board for Marrakech, Morocco, arid and semi-arid climate, full sun, extremely low water use, drought-resistant desert planting palette, sculptural shrubs, gravel garden, minimal architectural layout
Abbildung 04. Ein für Marrakesch generiertes Pflanz-Board mit ariden und semi-ariden Bedingungen
Hier gilt es abzuwägen: Spezifischere Prompts schaffen meist eine klarere Richtung; sind sie jedoch zu starr, wirkt das Board oft unflexibel. Für frühe Entwurfspräsentationen steuern wir gewöhnlich zuerst Klima, Sonneneinstrahlung und Wasserbedarf und ergänzen erst später konkretere Pflanzentypen.
Was dieser Workflow verändert
Dieser Workflow unterstützt Planer dabei, ein erstes Pflanzkonzept-Board zu erstellen, ohne bei einem Pflanzenlexikon oder einer leeren Layout-Datei anfangen zu müssen. Er eignet sich hervorragend für den Vergleich von Klimastrategien, das Erkunden von Pflanzstimmungen, Kundenpräsentationen und erste Portfolio-Entwürfe.
Nano Banana Pro erfordert nach wie vor eine manuelle Prüfung von Pflanzennamen, regionaler Eignung, Wasserbedarf, jahreszeitlichem Verhalten und Pflegeansprüchen. Für die Ausführungsplanung oder formelle Pflanzlisten bleiben lokale Pflanzendatenbanken, die Verfügbarkeit in Baumschulen und professionelles landschaftsarchitektonisches Urteilsvermögen unerlässlich.
In der Konzeptphase kann dieser Workflow Stadt, Klima, Sonnenlicht und Wasserverbrauch jedoch blitzschnell in ein visuelles Board übersetzen. Er regt Entwurfsdiskussionen früher an und verwandelt die Pflanzstrategie von abstraktem Text in ein Bild, das verglichen, bearbeitet und weiterentwickelt werden kann.
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